Studie: Elektroautos seit 2020 deutlich billiger, Verbrenner leicht teurer
Eine Studie von Fraunhofer-Institut und ICCT zeigt, dass die inflationsbereinigten Listenpreise für Elektroautos seit 2020 deutlich gesunken sind, während Verbrenner leicht teurer wurden. Setzt sich der Trend fort, könnten E-Autos in Europa bis 2030 so viel kosten wie vergleichbare Verbrenner.
Nach einer gemeinsamen Untersuchung des Fraunhofer-Instituts und des ICCT haben sich die inflationsbereinigten Listenpreise von Elektroautos seit 2020 deutlich nach unten verschoben, während Verbrenner leicht teurer wurden. Die Autoren erwarten, dass sich diese Entwicklung fortsetzt; die konservative Welt und das wirtschaftsnahe Handelsblatt heben hervor, dass E-Autos in Europa bei anhaltendem Trend bis 2030 preislich mit Verbrennern gleichziehen könnten. Die linksliberale Süddeutsche Zeitung betont denselben Befund einer ‚klaren Verschiebung‘. Die Lager berichten die Studie weitgehend übereinstimmend, unterscheiden sich aber in der Deutung: Für die einen belegt sie den Erfolg der Elektromobilität, für andere den wachsenden Preisdruck durch chinesische Hersteller. Offen bleibt, wie stark sinkende Batteriekosten und der Wettbewerb aus China die Preise weiter drücken. Die Studie bezieht sich auf Listenpreise, nicht auf tatsächlich gezahlte Preise inklusive Rabatten und Prämien.
