Zivile Opfer bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen
Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen wurden nach palästinensischen Angaben mindestens zehn Menschen getötet, darunter drei Kinder und fünf Mitglieder einer Familie. Ein Angriff traf laut Rettungskräften eine Trauerfeier. Israels Armee verweist auf ein Hamas-Ziel.
Die von der Hamas geführte Zivilschutzbehörde meldete, bei israelischen Angriffen seien am Wochenende in Gaza-Stadt und im Zentrum des Gebiets mindestens zehn bis elf Menschen getötet worden, unter ihnen drei Kinder und fünf Angehörige einer Familie. Die konservative FAZ gibt die israelische Darstellung wieder, wonach das Ziel ein Hamas-Terrorist gewesen sei. Le Monde nennt die Opferzahl unter Berufung auf den Zivilschutz und das aufnehmende Krankenhaus und weist darauf hin, dass die Rettungskräfte der Hamas unterstehen. Die türkische Daily Sabah rückt einen tödlichen Angriff auf eine Trauerfeier mit sieben Toten und 22 Verletzten in den Vordergrund. Die Quellenlage bleibt schwierig, da unabhängige Überprüfungen vor Ort kaum möglich sind und die Opferzahlen aus palästinensischen Quellen stammen. Einig sind sich die Berichte, dass erneut Zivilisten unter den Toten sind; strittig bleibt, wer die Verantwortung trägt und ob die Getroffenen Kämpfer waren.
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