Erdbeben in Venezuela: Zahl der Toten steigt auf über 5.000, IWF gibt 346 Millionen Dollar frei
Drei Wochen nach den schweren Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 5.000 gestiegen, bei über 16.700 Verletzten. Zehntausende Menschen sind in Notlagern untergebracht, in einigen Orten gehen die Vorräte zur Neige. Der IWF stellte 346 Millionen Dollar für den Wiederaufbau bereit.
Die beiden Beben von Ende Juni gehören zu den schwersten in der Geschichte des Landes; die Folgen sind nach Angaben der Behörden verheerend, mit zahllosen zerstörten Gebäuden. Die serbische B92 nennt unter Berufung auf venezolanische Stellen 5.069 Tote und mehr als 20.000 Menschen in provisorischen Lagern, FAZ und Deutschlandfunk bestätigen die Marke von über 5.000 Toten und 16.700 Verletzten. Die AFP schildert aus einem Dorf am Rand der Bebenzone, wie die Vorräte ausgehen. Die Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez erklärte, die IWF-Mittel sollten betroffene Familien bei Wohnraum, Infrastruktur und öffentlichen Diensten unterstützen. Da sich die Berichterstattung stark auf staatliche venezolanische Angaben stützt und unabhängige Überprüfung schwierig ist, sind die genauen Zahlen mit Vorsicht zu behandeln.
