Ölpreise steigen, IEA warnt vor Bedrohung der globalen Energiesicherheit
Die Ölpreise legten wegen der zugespitzten US-Iran-Feindseligkeiten und der Drohung einer Sperre am Roten Meer weiter zu. Die Internationale Energieagentur warnte, die Hormus-Krise bedrohe die globale Energiesicherheit. Chevron prüft eine Pipeline zur Umgehung der Meerenge.
IEA-Chef Fatih Birol nannte die Ölsicherheit laut Al Jazeera weiterhin ein kritisches Thema und mahnte, die Welt müsse besorgt sein, wenn sich die Lage nicht bessere. Reuters berichtet, dass der Ölpreis auf die intensivierten Kämpfe und die Gefahr einer Schließung des Roten Meeres reagiert und auf einen Wochengewinn zusteuert, während die Börsen nachgeben. Das Wall Street Journal meldet, dass Chevron eine Pipeline zur Umgehung der Straße von Hormus prüft, ein Zeichen für die Suche nach Alternativrouten. Bloomberg verweist auf Gewinner der Verwerfungen, etwa steigende Kurse indischer Chemiewerte. Die Berliner Zeitung ordnet die Folgen breiter ein: Der Krieg bringe Lieferketten und Preise ins Wanken und treffe vor allem Menschen in ärmeren Ländern. Einig sind sich die Quellen, dass die Preise erhöht und schwankungsanfällig bleiben, solange die Meerenge bedroht ist.
