USA verkürzen Aufenthalt für ausländische Studenten und Journalisten
Die Trump-Regierung begrenzte die Aufenthaltsdauer für ausländische Austauschstudierende auf vier Jahre und für Journalisten auf 240 Tage. Auch für Green-Card-Antragsteller wurden die Regeln verschärft. Für Journalisten aus China drohen damit besonders kurze Fristen und mögliche Vergeltungsmaßnahmen.
Die neue Regelung setzt feste Höchstfristen an die Stelle der bisherigen, an den Aufenthaltszweck gebundenen Genehmigungen, wie die SZ und der Deutschlandfunk berichten. Bloomberg hebt hervor, dass vor allem chinesische Journalisten betroffen sind und ein neuer Schlagabtausch gegenseitiger Restriktionen mit Peking droht. Die FAZ ordnet den Schritt in den fortlaufenden Kurs der Trump-Regierung gegen Einwanderung und ausländische Präsenz ein. Die türkische Daily Sabah berichtet nüchtern über die verschärften Visabestimmungen für Journalisten und Studierende. Kritiker sehen darin einen Eingriff in Wissenschaftsaustausch und Pressefreiheit, Befürworter eine Frage der Kontrolle über Aufenthaltstitel; eine ausführliche Gegenposition der Regierung liegt in den Quellen nur knapp vor.
